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Roman Siegenbruk

Geschäftsführer, Lewero GmbH

InhaltsĂĽbersicht

    Sonne und Wind schreiben Geschichte in der EU-Energieversorgung

    Einleitung

    Das Jahr 2025 hat in der europäischen Energiegeschichte einen bedeutenden Meilenstein gesetzt: Erstmals überholen Photovoltaik und Windkraft die Stromproduktion aus fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdgas. Diese Entwicklung ist mehr als nur eine Zahl – sie repräsentiert den deutlichen Wandel hin zu einer nachhaltigeren Energieversorgung in Europa. Für Unternehmen, die sich mit Energieeffizienz und nachhaltiger Gebäudetechnik beschäftigen, bietet diese Veränderung eine Vielzahl von Chancen und Herausforderungen.

    Erneuerbare Energien in Europa – Photovoltaikanlagen und Windräder

    Erneuerbare Energien im Vormarsch

    Die aktuelle Studie des Energie-Forschungsinstituts Ember zeigt, dass der Anteil von Windkraft und Solarenergie am europäischen Strommix im Jahr 2025 erstmals bei 30 Prozent liegt – und damit die fossilen Energieträger überholt hat. Zusammen mit Wasserkraft decken erneuerbare Quellen mittlerweile fast die Hälfte des Strombedarfs in der EU. Besonders beeindruckend ist der Boom bei Photovoltaik: Solaranlagen entstehen in einem rasanten Tempo und werden wirtschaftlich immer attraktiver.

    • Windenergie erlebt nach einer Phase des Stillstands in einzelnen Ländern, unter anderem Deutschland, wieder einen deutlichen Zuwachs, mit Rekordzahlen bei neu installierten Anlagen.
    • Photovoltaik wächst europaweit mit groĂźer Dynamik: Immer mehr Firmen, Gewerbeimmobilien und Privathaushalte investieren in Solaranlagen.
    • Wasserkraft ergänzt die Bilanz der Erneuerbaren und bringt den Gesamtanteil nahe an 50 Prozent.

    Diese Entwicklungen zeigen klar: Die rentabilitätskritischen Zeiten der Erneuerbaren gehören der Vergangenheit an. Stattdessen entstehen zukunftsfähige Versorgungsmodelle, die wirtschaftlich tragfähig sind und gleichzeitig den Klimaschutz unterstützen.

    Windenergieanlagen auf einem Feld bei Sonnenuntergang

    Strompreise: Warum sie steigen – und warum es nicht an Erneuerbaren liegt

    Trotz des Erfolgs der Erneuerbaren sind die Strompreise in der EU seit 2022 deutlich gestiegen. Hier liegt jedoch kein Widerspruch vor, denn der Preisanstieg ist hauptsächlich auf die höhere Gaspreis-Importkosten zurückzuführen. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine kommt deutlich weniger Erdgas aus Russland, das weiterhin als flexible „Pufferenergie“ im Stromsektor benötigt wird, wenn Wind und Sonne nicht genug liefern.

    • Der Anteil von Gas am europäischen Energiemix ist daher zwar rĂĽckläufig, aber noch weiterhin zentral fĂĽr die Netzstabilität.
    • Das bewirkt aktuell Preisschwankungen und sorgt fĂĽr zusätzliche Kosten, beispielsweise durch gestiegene Importkosten fossilen Gases um 16 Prozent im Jahr 2025.
    • FĂĽr Unternehmen bedeutet das: Die Umstellung auf Erneuerbare senkt nicht automatisch die Marktpreise, aber langfristig schafft sie eine resiliente und umweltfreundliche Versorgung, die von fossilen Preisspitzen unabhängiger ist.

    Batteriespeicher als Gamechanger fĂĽr die Energieversorgung
    Eine Schlüsselrolle für die flexible und zuverlässige Nutzung von Wind- und Solarstrom übernehmen Batteriespeicher. Laut Ember wurde im Jahr 2025 in der EU ein Rekordausbau von Batteriespeicherkapazitäten verzeichnet – mit über 10 Gigawatt installierter Leistung, mehr als doppelt so viel wie vor zwei Jahren.

    Batteriespeicher und Wirtschaftlichkeit

    Wirtschaftlichkeit: Die Kosten für Batteriemodule sind seit 2015 um fast 90 % gefallen. Dies macht die Speicheranlagen zunehmend rentabel.
    Netzstabilität: Batteriespeicher ermöglichen es, überschüssigen Solar- und Windstrom zu speichern und bei Bedarf ins Netz zurückzugeben.
    Preisspitzen vermeiden: Durch intelligentes Management wird der Strom genau dann eingesetzt, wenn Preise hoch sind, was Unternehmen Kostenoptimierungen ermöglicht.

    • FĂĽr Firmen, die nachhaltige Gebäudetechnik und Energieeffizienz im Blick haben, sind Batteriespeicher ein wichtiges Element, um den Eigenverbrauch von erneuerbarem Strom zu maximieren und sich unabhängiger vom Strommarkt zu machen.
    • Kritiker wie der frĂĽhere US-Präsident Donald Trump diffamieren Erneuerbare als unrentabel und kostenintensiv. Die Fakten widersprechen dieser Behauptung jedoch eindeutig. Länder mit hohem Erneuerbaren-Anteil, wie Spanien, die Niederlande oder Schweden, weisen oft Strompreise unter dem EU-Durchschnitt auf.
    • Die erfolgreiche Umsetzung nachhaltiger Energieprojekte zeigt, dass Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz sich keineswegs ausschlieĂźen. Im Gegenteil: Unternehmen, die frĂĽhzeitig in Erneuerbare und dazugehörige Speicher investieren, sichern sich Kostenvorteile und positionieren sich zukunftssicher.

    Was bedeutet das für Unternehmen und Gebäudetechnik?
    Die Zeitenwende in der Stromproduktion ist ein klarer Weckruf für Unternehmen, Gebäudeeigentümer und Energieverantwortliche:

    • Investieren in Erneuerbare: Photovoltaikanlagen auf dem Dach, Solar-Carports, moderne Windanlagen oder der Bezug von GrĂĽnstrom sind heute wirtschaftlich sinnvoll und können langfristig Kosten senken.
    • Integration von Speicherlösungen: Batteriespeicher kombinieren die Erzeugung aus Sonne und Wind mit flexibler Verbrauchssteuerung – fĂĽr mehr Unabhängigkeit und Stabilität.
    • Effizienzsteigerung: Intelligente Gebäudetechnik, wie LED-Beleuchtung mit Sensorik oder energetische Sanierungen, ergänzt den Trend hin zu grĂĽner Energie und sorgt fĂĽr geringeren Gesamtstrombedarf.
    • Bewusstes Beschaffungsmanagement: Mit professioneller UnterstĂĽtzung (z. B. durch Experten wie Lewero) können Unternehmen ihre Energieversorgung strategisch optimieren und Preisschwankungen minimieren.

    Die Kombination dieser Maßnahmen hilft mittelständischen Unternehmen und großen Betriebsstätten, ihre Energiekosten unter Kontrolle zu halten und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung zu leisten.

    Fazit: Erfolgskonzept Erneuerbare Energien und Energiemanagement
    Die jüngsten Zahlen zeigen: Die Ära fossiler Stromerzeugung in Europa neigt sich spürbar dem Ende zu. Erneuerbare Energien setzen sich im großen Maßstab durch – nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern ganz klar auch aus wirtschaftlichen und strategischen Perspektiven. Die Investition in nachhaltige Technologien und modernes Energiemanagement wird zur Pflicht für Unternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben und zugleich zum Klimaschutz beitragen wollen.

    Mit der richtigen Strategie, die Photovoltaik, Windkraft, Speicherlösungen und smarte Gebäudeautomation einschließt, lassen sich Stromkosten senken und Versorgungssicherheit erhöhen – und das auf Basis von transparenten, nachvollziehbaren Entscheidungsgrundlagen. Experten wie die Lewero GmbH unterstützen Unternehmen hierbei mit individuellem Coaching, Ausschreibungsmanagement und technischen Lösungen, um das volle Potenzial moderner Energieversorgung auszuschöpfen.

    Die Zukunft der Energieversorgung ist erneuerbar, digital und effizient – jetzt gilt es, den passenden Schritt zu gehen.

    Quelle: https://www.capital.de/wirtschaft-politik/strompreise–sonne-und-wind-ueberholen-die-fossilen-energien-in-eu-37065388.html (Capital.de)

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